Vom „Zauberhandschuh“ und von „Pipinauten“ – Kinderhypnose zur Prävention von Angst und Schmerz
Junge Patienten der Pädiatrie und ihre Eltern befinden sich vor geplanten Interventionen meist in einem natürlichen Trancezustand. Dieser kann und sollte gezielt genutzt werden, um die medizinischen Maßnahmen für alle Beteiligten zu erleichtern. Die bekannteste Technik hierbei ist sicherlich der „Zauberhandschuh" von Leora Kuttner. Hypnotherapeutische Strategien können aber ganz pragmatisch bei jeder Intervention eingesetzt werden und stellen damit ausgesprochene Gamechanger da.
Im Workshop wird die einfache Technik des Zauberhandschuhs erklärt und praktisch erprobt. Auch unterstützende Setting-Faktoren und alternative Angebote für kleine medizinische Interventionen werden besprochen.
Am Beispiel der „Pipinauten" (zur Blasenmanometrie) erfahren die Teilnehmer, wie sie ihr Wissen um Problemtrance/ Lösungstrance, Umfokussierung und Placebosprache für die hilfreiche Gestaltung medizinischer Verfahren nutzen können
Die Teilnehmer erhalten psychologisches und hypnotherapeutisches Handwerkszeug, um ihre jungen Patienten (und deren Eltern!) kompetent zu unterstützen. Gern können auch „eigene Projekte" und die dazugehörigen Fragen mitgebracht werden, damit wir diese im Workshop gemeinsam bearbeiten.