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Trauer tut weh. Somatisierungen nach schweren Verlusten

Der Tod eines nahen Menschen aktiviert über das Bindungssystem zahlreiche neurophysiologische Körperprozesse. Sehr häufig chronifizieren diese bei einem schweren Verlust. Dann entstehen psychosomatische Störungen. Der Verlustschmerz und die Trauer werden als Körperschmerz somatisiert, aber auch Störungen in der inneren Beziehung zum Verstorbenen zeigen sich oft als somatische Symptome. Es werden Methoden aufgezeigt, wie die Symptome wie zum Beispiel über den Atem in Trauer verflüssigt werden können. Ebenso können Symptome als Beziehungsversuch zum Verstorbenen durch direkte Methoden des Liebens gelöst werden. Zahlreiche Fallbeispiel, aber auch körpernahe Gruppentrance illustrieren das Vorgehen.


Literatur:

Kachler, R.: Hypnosystemische Trauerbegleitung. Ein Leitfaden für die Praxis, Carl-Auer 2025, 7. Aufl.

Kachler, R.: Trauer tut weh. Der Körper im Trauerprozess und in der Trauerbegleitung. Vandenhocke & Ruprecht, 2025.